Allalinhorn über den Hohlaubgrat

Ein 4000-er ist immer eine besondere Tour, auch wenn es ein vielbesuchter Berg wie das Allalinhorn ist. Wenn man den Berg nicht über den Normalweg macht und auch keine Lifte benutzt, wird daraus dann eine richtige Hochtour. So waren wir Bergsteiger aus Trossingen Anfang August mit einer Gruppe von 6 Personen unterwegs, um das Allalinhorn über den Hohlaubgrat zu besteigen. Vom Stausee Mattmark erfolgte am Sonntag bei Nebel der Aufstieg auf die Britanniahütte. Ein wenig begangener aber sehr gut markierter Weg. Stangen auf dem Gletscher erleichtern die Wegfindung.

Für Montag war der Wetterbericht hervorragend. Frühstück um 4.00 Uhr. Danach Abmarsch Richtung Hohlaubgletscher. Vom Gletscher führte der Weg dann über einen mäßig steilen Hang auf den Grat. Der Grat selber war ziemlich aper aber trotzdem gut zu begehen. Vor dem Felsriegel im oberen Teil gab es kurze Wartezeiten. Mit einem Fixseil wurde diese Stelle problemlos überwunden. Auf dem Gipfel war eine super Sicht auf die umliegenden 4000-er. Der Abstieg erfolgte durch das Skigebiet über die Längfluh. Nachdem zwischenzeitlich gefühlt hunderte von Menschen unterwegs waren, waren wir unterhalb der Bergstation Mittelallalin dann wieder allein auf dem Gletscher. Zum Sonderpreis gönnten wir uns von der Längfluh den Abstieg mit der Seilbahn nach Saas Fe. Zu Fuß ging es dann noch runter bis Saas Grund. Insgesamt war es eine super Hochtour.

10.08.2017 10:57

<- Zurück zu: Aktuelles