BG O | © Reinhard Mönch
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Wandern rund um die Freiburger Hütte

28.07.2023

Am Freitag, 28. Juli zogen wir los in Richtung Klostertal. Die Wettervorhersagen waren nicht so besonders gut, umso mehr waren wir überrascht als uns in Dalaas die Sonne zwischen den Wolken heraus begrüßte. Positiv und optimistisch denken hilft (meistens)… und nachdem alle 9 Wanderer ihre 7 Sachen gepackt hatten, ging es auch schon los in Richtung Freiburger Hütte

Der abwechslungsreiche Weg ging zuerst auf der Straße durch die weit auseinander gezogene Ortschaft, durch einzelne Berghöfe, eine schöne Schlucht mit Wasserfall, ein etwas mühsamer, schweißtreibender Pfad, schöne Almwiesen, mit einer Alm die man einfach nicht links liegen lassen konnte… der Endspurt zur Freiburger Hütte fiel dann sehr leicht und war schnell geschafft. Nach ca. 3 Stunden waren die 1000 hm geschafft. Nach der wohlverdienten Pause mit einem sehr leckeren Topfenschmarrn und kühlen Getränken auf der Hüttenterasse, machten wir noch einen kleinen Spaziergang um den schönen blauen Formarinsee.

In der Nacht auf Samstag hat es dann geregnet und unsere Blicke gingen misstrauisch Richtung Himmel. Die Wolken lichteten sich aber bald (positiv denken!) und wir starteten unsere Wanderung zur Saladinaspitze. Unterwegs trafen wir noch Gämsen, Steinböcke und sogar den streng geschützten Alpensalamander. Nach einer kurzen Pause auf dem Gipfel machten wir uns wieder auf den Rückweg zur Freiburger Hütte. Den Nachmittag nutzten 2 Wanderfreunde zu einem Bad im Formarinsee, andere genossen die Sonne in den Liegestühlen vor der Hütte. Gegen Abend setzte dann wieder, zeitweise sehr starker, Regen und Wind ein. Nach einem guten Abendessen und bei einer äußerst lustigen Runde „Stadt - Land - Fluss“ gingen unsere Blicke immer wieder aus dem Fenster und die Hoffnung auf eine Wanderung am Sonntag sank beträchtlich.

Da es am Sonntagmorgen immer noch regnete, beschlossen wir den Abstieg nach Dalaas. Eine Wanderung bei dem nassen, matschigen Gelände hätte keinen Spaß gemacht und wäre wohl auch nicht ganz ungefährlich gewesen.

Nach 2,5 Stunden Abstieg, zeitweise auch wieder im Regen, sind wir wieder bei den Autos angekommen und alle waren sich einig; „Es war sehr schön“.

Die Rückfahrt am Bodensee entlang lief wie fast immer, nämlich stellenweise sehr „gemütlich“, aber alle sind wohlbehalten und zufrieden zu Hause angekommen, das ist das Wichtigste.


 

Reinhard Mönch